Herzlich willkommen

Das Lesbisch-Schwule Kulturhaus, kurz LSKH, ist Frankfurts Zentrum für Vielfalt - ein Ort für die LSBTIQ*-Community sowie interessierte Mitbürger*innen. Wir sind offen für vielseitige Ideen und Aktivitäten im Haus - gerne können Sie sich dazu an uns wenden unter lllinfo@gmx.de.

Neuigkeiten aus der Community

November 2018

Berlin

Berlinale-Gewinner TOUCH ME NOT startet am 1. November 2018 in den deutschen Kinos. Mit diesem Film wird die Frage „Was ist Intimität“ in all seinen Facetten in den öffentlichen Fokus gerückt. Konkret geht es in dem preisgekrönten semidokumentarischen Film um die Themenfelder Asexualität, Transgender und Umgang mit Sexualität bei körperlicher Behinderung.

-> Der Film läuft in Frankfurt im Mal Seh'n Kino von Donnerstag, den 8. November 2018, bis Mittwoch, den 14. November 2018, Beginn jeweils um 17.30 Uhr.

Der französischer Debütfilm von Regisseur Camille Vidal-Naquet steht mit seiner zarten Rohheit in der stolzen Tradition der empfindsamen Stricherfilme von Patrice Chéreau („Der verführte Mann“), André Téchiné („Ich küsse nicht“), Gus Van Sant („My Private Idaho“) und Robin Campillo („Eastern Boys“). Für seine kompromisslose Darstellung eines jungen Mannes zwischen Verlorenheit, körperlicher Selbstausbeutung und einer unstillbarer Sehnsucht nach menschlicher Nähe wurde Léo-Darsteller Félix Maritaud („120 BPM“) bei dem Filmfestspielen in Cannes mit dem Rising Star Award der Louis Roederer Foundation ausgezeichnet und als neue Hoffnung des französischen Kinos gefeiert. Ein intensives, zutiefst berührendes Porträt. Regulärer Kinostart ist der 29. November 2018. [Copyright: Salzgeber & Co. Medien GmbH]

-> Der Film läuft vorab in Frankfurt im Mal Seh'n Kino am Mittwoch, 14. November 2018, Beginn um 20.00 Uhr und Mittwoch, 28.November 2018, Beginn um 21.45 Uhr.

Das deutsch-israelische Melodrama des Regisseurs und Drehbuchautors Ofir Raul Graizer ist ein stiller, sensibler Film über eine deutsch-israelische Liebe jenseits der Geschlechtergrenzen. Ein Bäcker aus Berlin lebt in einer Affäre mit einem israelischen Geschäftsmann und reist nach dessen Tod durch Unfall im Rahmen der Trauerverarbeitung nach Jerusalem, um Witwe und Kind zu suchen und kennenzulernen. Kinostart ist der 1. November 2018.

-> Der Film wird aktuell in Frankfurt im Kino Orfeos Erben gezeigt.

Dresden

Fachstelle LAG Queeres Netzwerk Sachsen e.V. informiert: Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*- und Inter*-Personen und queere Menschen werden in Sachsen Opfer von vorurteilsmotivierter Kriminalität. Das genaue Ausmaß wurde bisher aber nicht erforscht. Gemeinsam mit dem SoPro e.V. und der Hochschule Mittweida möchten die LAG Queeres Netzwerk Sachsen die erste wissenschaftliche Studie zu Gewalterfahrungen von LSBTTIQ* in Sachsen durchführen. Mit Hilfe dieser Daten können Betroffene besser unterstützt und geschützt werden. Um dieses Vorhaben realisieren zu können hat der Dachverband der Interessenvertretungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, trans*, inter* und queeren Menschen (LSBTTIQ*) in Sachsen eine Crowdfunding Kampagne gestartet. Bis zum 15. November 2018 kann das Projekt unterstützt werden. (Projektlink / Hintergründe auf der LAG-Homepage / Das Erklär-Video auf YouTube) Die LAG Queeres Netzwerk Sachsen ist für jede Unterstützung dankbar!

Frankfurt

Die Evangelische Akademie Frankfurt lädt  am 8. November 1028 von 19.00 bis 21.00 Uhr zum Vortrag und Gespräch mit Syran Ates zum Thema EIN FEMINISTISCHER ISLAM?. Nähere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier.

Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Hessen e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Referent*in mit dem Themenschwerpunkt „Frauen und Mädchen“ (50% Teilzeit). Bewerbungsschluss ist am 11. November 2018. Ausschreibung

Das Evangelische Frauenbegegnungszentrum EVA zeigt am 16. November 2018 um 19.30 Uhr den Film ITTY BITTY TITTY COMMITTEE (USA 2007, OmU).

Mannheim

Geplant: "Mahnwache für die queere Community" mit besonderem Blick auf die aktuelle Weltlage zu den Rechten und der Akzeptanz von queeren Personen am 24. November 2018 in Mannheim. Weitere Informationen sind erhältlich über das AStA der Universität Mannheim. (V.i.S.d.P. : Linda Bachmaier, Carina Neubauer, Kathrin Moog und Clemens Buhr)

Wiesbaden

Das exground filmfest (INFOFLYER) aus Wiesbaden geht dieses Jahr bereits in die 31ste Runde. In den beiden Festivalspielstätten Caligari FilmBühne und Murnau Filmtheater werden jedes Jahr im November Underground- und Independent-Filme aus aller Welt gezeigt – und vom 16. bis 25. November 2018 ist es wieder soweit. Homosexualität und Transsexualität und ihre gesellschaftliche Akzeptanz sind dieses Jahr wieder präsente Themen im Programm. Independent-Filme bilden das Themenfeld oft ungeschminkter ab als kommerziellere Filme. Von besonderer Bedeutung ist, dass in diesem Jahr der kenianischen Film RAFIKI bei den Youth Days im Jugendfilmwettbewerb gezeigt wird, der wegen seiner LGBTQ-Thematik in Kenia verboten wurde.

Literaturempfehlungen / Neuerscheinungen / BLOG-Artikel

"Immer mehr Frauen wagen den öffentlichen Protest und den Aufstand: Gemeinsam marschieren sie und protestieren gegen ungleiche Bezahlung und ungleiche Bildungschancen, eine übermächtige Waffenlobby, Rassismus oder sexuelle Gewalt. Sie ergreifen das Wort und ihre klaren Botschaften inspirieren (nicht nur) Mädchen und Frauen, Haltung zu beziehen und sich für ihre Rechte deutlicher denn je einzusetzen. In diesem Buch werden charismatische, unbequeme und couragierte Frauen vorgestellt, die mit ihren Reden und öffentlichen Aktionen die Welt verändert haben oder genau jetzt verändern. Viel zu lange haben Frauen nur gelesen und geschrieben und wirkten lange im Hintergrund oder ganz im Verborgenen. Väter, Brüder, der liebe Gott und eine patriarchale Politik bestimmten über ihr Wohl und Wehe, ihren Körper und Geist, ihren Freiraum und dessen Begrenzung. Schluss damit! Mitreißend geschriebene Porträts über Angelina Jolie, Chimamanda Ngozi Adichie, Malala Yousafzai, Oprah Winfrey, Emma Gonzaléz, aber auch über die Pionierinnen Rosa Luxemburg, Waltraud Schoppe, Rosa Parks u.v.m." Quelle

Deutschlandfunkkultur: Artikel "Bilder, die Hitler nicht gefallen hätten" von Martin Dammann über ein Gespräch mit Dieter Kassel zum Thema Wehrmachtssoldaten in Frauenkleidern - Es sind erstaunliche Amateuraufnahmen, die der Fotokünstler Martin Dammann in Fotoalben aus der NS-Zeit fand: Sie zeigen Soldaten der Wehrmacht in Frauenkleidern. Das ist pikant, denn Szenen wie diese laufen der nationalsozialistischen Ideologie zuwider.

EDITION F: Artikel von Helen Hahne zum Fotoprojekt „All is love” – Das beeindruckende Fotoprojekt über Brustkrebs von Stella McCartney

LSVD: Newsletter vom 26.10.2018 zum Thema Geschlechtseintrag - Geschlechtseintrag "divers" muss allen offenstehen und Zwangsoperationen müssen verboten werden

LSVD: Newsletter vom 26.10.2018 zum Thema Kirchenrecht - Ausnahmeregelungen für Religionsgemeinschaften im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz aufheben

Pinkstinks: Artikel "Wenn Männlichkeit zerbrechlich ist" von Nils Pickert zum Thema Männlichkeit - Der Gedanke, bestimmte Männlichkeitskonzepte seien in irgendeiner Weise giftig, ist nicht besonders angenehm. Als Vorwurf formuliert klingt er insbesondere in den Ohren vieler Männer nach einer totalen Ablehnung ihres Geschlechts – obwohl es ja im Kern darum geht, dass ihnen ein bestimmtes Rollenverhalten aufgezwungen wird, mit dem sie anderen und sich selbst schaden.

Pinkstinks: Artikel "Sag endlich was!" von Nils Pickert zum Thema Sexismus - Männer verhalten sich oft wie Brüder, wenn sie es längst nicht mehr tun sollten. Geben sich gerne liberal, aber tolerieren Sexismus, vor allem wenn Frauen nicht da sind.

Spiegel Online: Artikel "Lesbisch? Intellektuell ist viel schlimmer" von Barbara Supp über ein Interview mit der Schauspielerin Maren Kroymann - Das Leben ist voll seltsamer Männer, anstrengender Frauen, Haupt- und Nebenwidersprüche und roter Teppiche, die man überwinden muss. Maren Kroymann macht Satire daraus.

Spiegel Online: Artikel "Gender Mainstreaming kann auch ein Gift sein" von Isabel Metzger über ein Interview mit Nikita Dhawan - Diskussionen um Kopftücher oder Flüchtlinge dienen vor allem der Festigung kapitalistischer Machtstrukturen, meint die Wissenschaftlerin Nikita Dhawan. Das gilt in Sachen Frauenrechte allemal.

them.: Artikel "What I Learned About Being Nonbinary Through Documenting a Year of My Life" von H. Nicole Martin zum Thema Geschlechtsidentität - "When I start this project, I call myself woman. It’s through taking these photos every month that I realize the word no longer fits."