Ausstellung Queeramnesty

20 Jahre Queeramnesty Deutschland

Ausstellung von Queeramnesty Deutschland in Frankfurt am Main

 

Häufig unter Gefährdung ihres Lebens und ihrer Freiheit setzen sich Menschenrechtsaktivist*innen für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender in Staaten wie Kamerun, Uganda und Kenia ein, in denen gleichgeschlechtliche Handlungen nach wie vor mit exorbitant hohen Haftstrafen geahndet werden können.  Für ihr mutiges Engagement und die Arbeit der von ihr gegründeten Organisation ADEFHO erhielt die kamerunische Rechtsanwältin Alice Nkom 2014 in Berlin den Menschenrechtspreis von Amnesty Deutschland überreicht. Sie verteidigte u.a. Jean-Claude Roger Mbede, für den sich auch Amnesty International weltweit mit einer Petition einsetzte.

In der Ausstellung werden zudem wichtige Stationen in der Entwicklung von Queeramnesty Deutschland dargestellt. Was 1996 in Berlin mit der Gründung als ´Aktionsgruppe Homosexualität` bei der deutschen Amnesty-Sektion begann, sind heute bundesweit mehrere lokale Amnesty-Gruppen, die sich einsetzen für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intergeschlechtlichen Menschen.

Im LSKH ist die Ausstellung vom 27. Oktober bis zum 28. November jeweils sonntags von 16.00 bis 20.00 Uhr und nach Vereinbarung (Telefon: 069-293044, E-Mail: lllinfo@gmx.de) zu besichtigen.

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