workshop zum Umgang mit psychischem Leid

Mir geht’s nicht so gut – Wie Du und dein Umfeld mit psychischem Leid umgehen können

Wann:
21. Februar 2020 um 17:00 – 20:00
2020-02-21T17:00:00+01:00
2020-02-21T20:00:00+01:00
Wo:
LSKH, lesbisch-schwules Kulturhaus Frankfurt
Klingerstr. 6 -- U-Konstablerwache
Preis:
Kostenlos
Kontakt:
Mir geht's nicht so gut - Wie Du und dein Umfeld mit psychischem Leid umgehen können @ LSKH, lesbisch-schwules Kulturhaus Frankfurt
Wochenend-Workshop
Freitag 21. Februar, 17 – 20Uhr
Samstag 22. Februar, 12 – 17Uhr
im LSKH Frankfurt
Kontext:
Von Depression bis Psychose sind psychische Störungen auch Krankheiten der verlorenen Verbindung: zu sich und zu anderen und zur geteilten Welt. Nur eine Minderheit bleibt ein Leben lang psychisch gesund. Psychische Leiden müssen erkannt, bekannt und anerkannt werden, damit Menschen aus dem individuellen „das muss ich mit mir selbst abmachen“ herauskommen und die gesellschaftliche Bedingtheit psychischen Leidens augenscheinlich wird. Es ist sowohl zur Vorbeugung als auch zur besseren Bewältigung von psychischen Leiden sinnvoll, sich untereinander zu vernetzen, sich mit Menschen mit seelischen Erkrankungen zu solidarisieren und sich gegenseitig zu unterstützen. Obwohl Gehirn und Psyche trotz wissenschaftlichen Errungenschaften noch relativ rätselhaft bleiben, gibt es einiges Wissen, das helfen kann, mit deren Zumutungen besser umzugehen, wenn sie Leiden verursachen; Wissen, das helfen kann, Krisen zu meistern und Leiden zu mindern; das helfen kann, sich und anderen Unterstützung zu organisieren
Workshopgestaltung:
Ausgehend von den Erfahrungen und Fragen der Teilnehmer:innen soll in diesem Workshop erarbeitet werden, wie sowohl psychische und psychiatrische Ausnahmesituationen als auch länger anhaltende Störungen sich zeigen. Wie sie zu erkennen sind und welche Möglichkeiten es gibt, zu unterstützen und zu begleiten, zu stabilisieren und vorzubeugen. Dieser Workshop möchte Werkzeuge geben, um sich gegen die Entwicklung von psychischenGesundheitsstörungen zu schützen, Krisensituationen zu erkennen und Unterstützung zu organisieren bei und für Menschen im Umfeld und für sich selbst.
Anmeldung:
Eine Teilnahme ist kostenlos. Bitte meldet euch durch eine kurze Mail an care.organisieren@gmail.com an. Getränke stehen gegen niedrige Preise bereit. Fals ihr weitere Unterstützung braucht, um euch die Teilnahme zu ermöglichen – seien es finanzielle oder körperliche Einschränkungen – gebt dies bitte auch bei eurer Anmeldung an. Wir werden dann versuchen, gemeinsam daran zu arbeiten, euch die Teilnahme zu ermöglichen.
Raum:
Leider ist der Raum nur zum Einführungsteil am Freitag barrierefrei. Der Raum am Samstag ist nur über mehrere Treppen zugänglich. Je nach Bedürfnis und Wohlbefinden ließe sich vielleicht eine Möglichkeit für den Samstag organisieren. Sprich uns gerne an und wir denken gemeinsam über einen möglichen Umgang nach. Eine Teilnahme nur am Freitag ist vorstellbar.
Sprachen:
Der Workshop kann in Teilen auf Englisch und deutsch gehalten werden und mit Flüsterübersetzungen gearbeitet werden. Bei anderen sprachlichen Bedürfnissen bitten wir euch das in der Anmeldung anzugeben und wir geben unser bestes Übersetzungen zu organisieren. Fals ihr Euch vorstellen könntet zu übersetzen, gebt dies gerne auch an.
Positionierung:
Die Referentin ist eine weiße cis-Frau, sensibilisiert für Differenz, Diskriminierung und deren Intersektionen.
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I’m not doing so well – How you and your environment can deal with psychological suffering

Weekend-Workshop
Friday 21st of February, 17-20 o’clock
Saturday 22nd of February 12-17 o’clock
at LSKH Frankfurt
Context:
From depression to psychosis, mental illnesses are also illnesses of lost connections: to the self and to others and the shared world. Only a minority of people stay mentally healthy throughout their life. Mental suffering has to be identified, professed and acknowledged so that people can get out of “I have to sort it out by myself” and let the societal conditions of mental suffering become apparent. Both for prevention and for coping better with mental suffering it is sensible to build networks with other people, to be in solidarity with people with mental illnesses and to support each other. Though brain and psyche remain puzzling, even with todays scientific achievements, there is existing knowledge that can help to cope with the impositions of brain and psyche – knowledge that can help to go through crises and reduce suffering, to organize help for yourself and others.
Workshopformat:
Departing from the participant’s experiences and questions, this workshop will develop how mental and psychiatric exceptional situations and more longterm disorders show themselves; how they can be identified and which possibilities there are to support, stabilize and prevent. This workshops aims at developing tools to protect oneself from the development of mental illnesses, to identify crises and organize support for oneself and those around.
Registration:
Participation is free. Please register by sending a quick email to care.organisieren@gmail.com. If you need further assistance to enable you to participate please tell us in your registration and we will try to find a way to accommodate you. Regretably only the room for the session on Friday night is wheelchair accessible. Saturday’s room is accessible only by a flight of stairs. Depending on needs we may be able to find a solution together. A participation only on Friday night can be possible as well.
Language:
The Workshop can be held in english and german with whisper translations. For other language needs please reach out and we will give our best to organize translations. If you could imagine translating, please also let us know.
Positioning:
The person holding the workshop is a white cis woman, sensitized to topics of difference, discriminations and their intersections.